Theaterstück „Mein Freund Charlie“ begeisterte die Grundschüler

Erstellt am Donnerstag, 01. März 2018

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Kim, eine kleine Träumerin, redet mit ihren Zehen und überlegt sich allen möglichen Quatsch. Wenn sie sich traurig fühlt, breitet sie die Arme aus, atmet tief ein und aus, schließt die Augen und stellt sich etwas Schönes vor. Dann geht`s ihr meist besser! Aber momentan ist alles „blöd“. Ihre Eltern haben sich „gescheidet“, wie Kim sagt, und sie ist mit ihrem Vater in eine andere Stadt gezogen. Dort erscheint Kim alles fremd. Ihr Vater, der viel arbeiten muss, hat keine Zeit für sie. Selbst in der Schule wird sie geärgert. Gustav, ein Klassenkamerad, klaut ihr die Hausaufgaben. Die fehlenden Aufgaben verärgern wiederum die etwas schrille Mathematiklehrerin Frau „Hasenpups“. Am liebsten hätte Kim einen Hund – so einen Hund wie Charlie, der früher bei  ihnen lebte.

 

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Aber ihr Vater hat kein Verständnis dafür. Kim findet eine andere Lösung: „Wenn ich schon keinen Hund bekomme, dann stelle ich mir eben einen vor.“  Fortan begleitet sie ihr imaginärer Freund Charlie und macht sie stark. Selbst der freche Gustav wird mit Charlies Hilfe und der Unterstützung der Grundschulkinder vertrieben. Überhaupt gelingt es den beiden Schauspielern des bekannten Theater Sturmvogels immer wieder, die Kinder in das Stück miteinzubeziehen. Die Kinder dürfen mitsingen, Geräusche machen, Stellung nehmen, Vorschläge formulieren und Fragen beantworten. Sie werden zum Mitdenken angeregt und erhalten gleichsam nebenbei wohl dosierte Lektionen für das  Leben, beispielsweise, dass man seine Träume leben soll. Zum Schluss gibt es dann noch eine große Überraschung: Kims sehnlichster Wunsch geht in Erfüllung und der lebendige Charlie wird auf die Bühne geholt. Dort zeigt  er den begeisterten Kindern ein paar Kunststücke und darf dann von allen, die sich trauen, auch noch gestreichelt werden.

Unser besonderer Dank gilt dem Arbeitskreis „Kultur im Schloss“ und dem Elternbeirat, die je zur Hälfte für die Finanzierung des Theaterstücks sorgten, außerdem Frau Setzler und Frau Braun von „Kultur im Schloss“ für die tolle Organisation!


K. Nuber