WVR Projekt – „Spielraum“

Wir, die Klasse 8b der Graf-Eberhard-Realschule, haben uns für das WVR Projekt „Spielraum“ entschieden.


Was ist Spielraum?


ImageDas ist ein Projekt, in dem wir einen Spielraum erschaffen,  wo Kinder Spiele ausleihen können. Jedoch ist dieser ausschließlich für die Klassen 1 - 4 gedacht. Die Kinder können dort hingehen und sich beliebig viele und unterschiedliche Spiele ausleihen, wie zum Beispiel: Twister, Make and Break, Die Siedler von Catan und noch vieles mehr. Es gibt Spiele für verschiedene Altersgruppen, diese reichen ca. von Alterstufe 1 - 12. Dieser Spielraum kann auch später an andere Klassen weitergegeben werden, da unsere Klasse ja nicht ewig Aufsicht und Betreuung leisten kann und wird (dazu später mehr). Das ist jedoch nur die eine Sicht, die andere wäre nämlich, dass wir uns auch mieten lassen, wie zum Beispiel für einen Kindergeburtstag oder ähnliches. Dafür werden wir natürlich Geld verlangen, das in unsere Klassenkasse wandern wird.


Warum gerade dieses Projekt? 


Wir haben uns dieses Projekt ausgesucht, da wir die Spiele kostenlos über Herrn Zwicker, unseren Schulsozialarbeiter erhalten haben und so kein Startkapital benötigt wurde (anders als bei den Vorschlägen davor), sondern allein die Geduld und das Arbeitsverhalten unserer Klasse gefragt war.


Was für Aufgaben waren zu bewältigen?


Wir mussten die ca. 100 Spiele auszupacken, deren Ecken verstärken, die Spielanleitungen kopieren und folieren, Aufräumanleitungen herstellen, Ersatzteile organisieren, eventuelle Ersatzbatterien beschaffen, „Was ist im Falle wenn?“  - Fragen klären, Stauraum  beschaffen und vieles mehr. Das war ein harter Brocken Arbeit, der vor uns lag, auch wenn es sich für Außenstehende einfach anhört.

 

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Da wir nicht alle in einer großen Gruppe schaffen konnten, da es sonst in einem riesen Chaos geendet hätte, aber auch schlecht alleine, wurde der Entschluss gefasst, uns in 4 ungefähr gleich große Gruppen einzuteilen. Diese Gruppen haben sich dann, jede für sich, halbiert, sodass am Ende 8 Gruppen rausgekommen sind. Immer 2 Gruppen hatten die gleichen Themen und Arbeitsaufträgen. Die erste Gruppe war für das Sachliche verantwortlich (Kopieren, Verstärken der Ecken, Beschriftung der einzelnen Spiele, Auspacken…). Die zweite Gruppe war für die Ideen der ungelösten Fragen zuständig „Was ist wenn“?, Ersatzteilchen und Ersatzbatterien…). Die dritte Gruppe war für das Verstauen der 100 verschiedenen Spiele zuständig (Beschriftung des Schrankes, Ordnung der Spiele im Schrank…). Die fünfte, und somit letzte Gruppe war für das Bürokratische verantwortlich (Ausweise anzufertigen, Ausleihlisten, in denen niedergeschrieben wurde, wer wann was in welchem Zustand ausgeliehen hatte, und noch weitere Formulare). Das war nur ein Teil der Arbeit, die wir für das Projekt geleistet haben.

 

Schlussbewertung und Zusammenfassung

Eigentlich hat die Zusammenarbeit im Großen und Ganzen bis heute gut funktioniert, fast alle haben fleißig, diszipliniert und aufmerksam ihre zu bewältigenden Aufgaben erledigt. Doch wir möchten ja nicht umsonst so viel arbeiten, nur damit wir halt unser Projekt abschließen können. Ein Vorschlag ist, dass wir, wie schon erwähnt, unseren Spielraum den nächsten Achtern übergeben wollen, wenn Interesse daran besteht. Unser Projekt hat bis jetzt eigentlich Spaß gemacht, da wir in unseren Gruppen arbeiten konnten und ein Projekt hatten, das keine geldtechnischen Sachen benötigte, sondern wir auf uns allein gestellt waren und unsere eigenen Ideen in der Gruppenarbeit gut umsetzen konnten.

 

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Am Spieleabend mit den Lehrern

 


 
 
Cindy Schlagenhauf, 8b